Social Plugins konform mit der neuen Datenschutzverordnung DSGVO

Am 25. Mai 2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung DSGVO in Kraft und stellt alles auf den Kopf, was bisher galt. Seitenbetreiber müssen dann alle Plugins ihrer Website umstellen. Mit dem WordPress-Plugin Shariff ist das in fünf Minuten gemacht.

Bereits seit 2014 stellt das Computermagazin c’t ein Plugin unter dem Namen Shariff bereit, um keine Nutzerdaten an die Server von Facebook, Google und Co. zu übermitteln. 

Die üblichen Social-Media-Buttons übertragen die User-Daten bei jedem Seitenaufruf an Facebook & Co. und geben den sozialen Netzwerken auf diese Weise Auskunft über ihr Surfverhalten. Dazu muss man weder eingeloggt noch Mitglied des Netzwerks sein. Dagegen stellt ein Shariff-Button den direkten Kontakt zwischen Social Network und Besucher erst dann her, wenn letzterer aktiv auf den Share-Button klickt. 

Damit verhindert Shariff, dass die Nutzer auf jeder besuchten Seite eine digitale Spur hinterlassen, und verbessert den Datenschutz. Mit dem Plugin kann man liken, +1en oder tweeten – mehr Informationen erhält das soziale Netzwerk nicht! Eine praktische Lösung, die innerhalb von maximal 5 Minuten eingerichtet ist und genauso einfach, wie die Share-Buttons von Facebook, Twitter, Addthis oder anderen Anbietern.

 

Webmaster können Shariff mit wenig Aufwand in ihre Web-Auftritte integrieren. Die Basis-Komponente besteht aus JavaScript und CSS; sie muss nur in den Quelltext eingebunden werden. Die Server-Komponente wird in PHP, Perl und Node.js angeboten.

Shariff ist Open Source und wurde von c’t und heise online entwickelt. Der Quelltext und Anleitungen zum Einbinden der Module stehen auf GitHub zum Download bereit – dort finden Sie auch eine Demo-Seite, auf der Sie die Knöpfe ausprobieren können.

Webmaster finden Shariff auf GitHub zum Download – einschließlich der Quelltexte sowie dem Backend in PHPPerl und Node.js sowie Dokumentationen zur Einbindung in die eigene Web-Präsenz.


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