ChatGPT für SEO: Texten mit KI – Prompts, Taktiken und Risiken

KI-Chatbots wie ChatGPT können für SEO durchaus hilfreich sein, doch dabei gibt einiges zu beachten, um nicht KI-Halluzinationen aufzusitzen. Nachfolgend die wichtigsten Prompts und die Grenzen.

Die Suchmaschinenoptimierung erlebt derzeit ihren massivsten Umbruch seit Einführung des RankBrain-Algorithmus. Während früher die Produktion von Inhalten ein zeitintensives und sehr teures Handwerk war, können wir heute die Erstellung komplexer Strukturen faktisch auslagern. Und alle tun es.

Unternehmen heuern immer weniger echte Autoren und Experten an, stattdessen wird die Produktion an digitale Systeme deligiert, die auf Basis von Wahrscheinlichkeiten operieren. Doch genau hier liegt die Falle: Wer nur massenhaft Content produzieren lässt, ohne Expertise, Erfahrungswerte und Qualitätskontrolle gewinnt am Ende nichts, sondern verliert seine mühsam aufgebauten Rankings.

Wir müssen uns deshalb genau anschauen, was die Sprachmodelle wirklich leisten können und wo sie uns einen Bärendienst erweisen.

SEO im Wandel: Die Verschiebung vom Autor zum Redaktionsleiter

In der SEO-Praxis geht es heute nicht mehr darum, wer am schnellsten die meisten Texte generiert. Die Barriere für schiere Masse ist längst gefallen. Die neue Kernkompetenz liegt in der strategischen Steuerung und der rigorosen Validierung der Ergebnisse. Wenn jeder die gleichen Autoren für die gleichen Themen beauftragt, wird jeder ungefähr dasselbe Ergebnis bekommen. Einen Vorteil kann man sich so nicht erarbeiten, sondern man schwimmt nur in der Masse mit.

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Für ein Top-Ranking ist jedoch der sogenannte Information Gain entscheidend: Welchen Mehrwert bietet Ihr Text, der über das bereits im Netz vorhandene Wissen hinausgeht? Welche Expertise und Erfahrungswerte lassen sich nicht einfach simulieren und kopieren? Wer KI-Inhalte ungeprüft übernimmt, produziert lediglich eine Kopie des Durchschnitts und wird von Google zunehmend als „Low Value Content“ eingestuft. E-E-A-T (Erfahrung, Expertise, Autorität und Trust) ist im Jahr 2026 die wichtigste Währung.

Mit anderen Worten: ist der Absender den Suchmaschinen als Autorität im Themengebiet bekannt und basiert der Text auf eigenen Erfahrungen und einer unbestreitbaren Expertise? Drunter geht es heute nicht mehr, SEO ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, die Luft an der Spitze wird immer dünner und nur dafür lohnt es sich zu arbeiten: SEO muss die besten Suchergebnisse zum jeweiligen Suchbegriff liefern. Ein Beitrag muss sich gegen tausende ähnlicher Beiträge durchsetzen durch einen Mehrwert, den sonst niemand bietet.

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Einsatzgebiete: Wo KI die SEO-Performance messbar steigern kann

Es gibt klar definierte Bereiche, in denen die Unterstützung durch LLMs enorme Zeitvorteile bringt, ohne die Qualität zu gefährden, immer vorausgesetzt, der Input (Prompt) ist korrekt und faktenbasiert.

  • Semantisches Keyword-Clustering: Ein LLM kann hunderte Keywords in Sekunden nach Suchintention gruppieren. Das spart Stunden manueller Sortierarbeit.
  • Automatisierung technischer SEO-Elemente: Die Erstellung von Schema.org-Markup (JSON-LD) ist eine Paradedisziplin. Aus einem Textentwurf extrahiert die KI die nötigen Entitäten und liefert zuverlässig validen Code.
  • Strukturierung von Experten-Rohdaten: Dies ist der wertvollste Einsatzbereich. Ein Fachmann liefert Stichpunkte oder ein Transkript, und die KI bringt diese in eine suchmaschinenrelevante Struktur mit korrekten Überschriftenhierarchien.

Die Grenzen der Automatisierung: Wo Ihr Ranking gefährdet ist

Trotz oft beeindruckender Eloquenz bleiben Sprachmodelle am Ende statistische Systeme. Sie kennen keine Fakten, sie berechnen Wortfolgen. KI-Texte klingen deshalb oft austauschbar und wiederholen die immer gleichen abgedroschenen Floskeln, die Leser langweilen.

  1. Die Halluzinations-Falle: KI-Modelle neigen dazu, Quellen oder Statistiken zu erfinden, wenn sie keine passenden Daten finden. In einem SEO-Umfeld, das auf E-E-A-T setzt, ist dies fatal.
  2. Inhaltliche Austauschbarkeit: Da KI nur auf Basis vorhandener Daten kombiniert, fehlen oft echte Fallbeispiele oder konträre Expertenmeinungen. Ein Text ohne diese Elemente bietet Google keinen Grund, ihn vor anderen zu ranken.
  3. Floskelhaftigkeit: Viele Texte verwenden die immer gleichen Formulierungen und können von kompetenten Lesern immer einfacher als KI identifiziert werden. Schließlich lernen wir auch immer dazu.
  4. Fehlender Mehrwert: Es macht heute überhaupt keinen Sinn mehr Texte zu veröffentlichen, die jeder genauso gut in ChatGPT erstellen kann. Deshalb sind bestimmte Textformate für SEO mausetot und kommen auch nicht wieder: Glossar, Lexikon, Definitionen, einfache FAQ oder How-To,… alles, was KI-Chatbots problemlos beantworten können ist für SEO kein Thema mehr.

Die Werkzeugkiste: Praxis-Prompts für bessere SEO-Ergebnisse

Erfolgreiches Prompting folgt dem Prinzip „Context & Constraint“. Je enger der Rahmen, desto präziser die Lieferung. Die folgenden Prompts minimieren das Halluzinationsrisiko, da sie die KI auf vorhandene Daten stützen.

1. Suchintent-Analyse und Content-Mapping

Nutzen Sie die KI zur semantischen Einordnung, nicht zur Datenabfrage.

Prompt: „Ich liefere dir unten eine Liste von 30 Keywords. Deine Aufgabe ist es, diese in einer Tabelle zu organisieren. Spalte 1: Das Keyword. Spalte 2: Die primäre Suchintention (Information, Navigation, Transaktion oder kommerzielle Recherche). Spalte 3: Eine kurze Begründung für die Einordnung. Spalte 4: Ein Vorschlag für einen Seitentitel (max. 60 Zeichen), der exakt diese Intention bedient. Hier sind die Keywords: [Liste]“

2. Veredelung von Experten-Stichpunkten (Zero Hallucination)

Interviews oder Transkripte von Besprechungen mit Experten können mit KI recht einfach in Texte mit echtem Mehrwert umgewandelt werden. Dies ist der sicherste Weg für E-E-A-T-konformen Content.

Prompt: „Verarbeite die folgenden ungeordneten Experten-Notizen zu einem strukturierten Ratgeber-Abschnitt. Regeln: 1. Erfinde keine neuen Fakten hinzu. 2. Nutze eine aktive, beratende Sprache. 3. Strukturiere den Text mit einer H2- und zwei H3-Überschriften. 4. Verwende eine Bullet-Point-Liste für die Vorteile. Notizen: [Ihre Stichpunkte einfügen]“

3. Erstellung von technischem SEO-Markup (JSON-LD)

Prompt: „Erstelle ein valides Schema.org JSON-LD Markup für eine ‚Organization‘. Nutze dafür die folgenden Daten: Name: [Firma], URL: [URL], Logo-URL: [Link], Social Media Profile: [Links]. Validiere den Code auf korrekte Verschachtelung und gib nur den reinen Code-Block aus.“

4. Content Gap Analyse (Struktureller Vergleich)

Prompt: „Hier ist die Gliederung eines Wettbewerbers auf Platz 1: [Gliederung]. Und hier ist meine aktuelle Gliederung: [Ihre Gliederung]. Analysiere beide im Hinblick auf die Nutzerintention. Welche spezifischen Unterthemen fehlen in meiner Gliederung, um die Informationstiefe des Wettbewerbers zu erreichen? Liste nur die fehlenden Aspekte auf.“

5. Optimierung von Title Tags (CTR-Booster)

Prompt: „Schreibe 5 verschiedene Varianten eines klickstarken Title Tags für [Keyword]. Integriere das Keyword am Anfang.

Welche LLMs eignen sich besonders gut für SEO?

Im Jahr 2026 hat sich der Markt stark spezialisiert. Je nach SEO-Aufgabe bieten unterschiedliche Modelle signifikante Vorteile:

  • Claude 4 (Anthropic): Derzeit der Favorit für hochwertigen Content. Claude schreibt deutlich „menschlicher“ und weniger formelhaft als GPT. Es eignet sich hervorragend für das Umformulieren von Experten-Notizen, da es Nuancen besser versteht.
  • GPT-5.2 (OpenAI): Das beste Modell für Skalierung und technisches SEO. Die Fähigkeit, komplexe JSON-Strukturen oder Regex-Befehle fehlerfrei auszugeben, ist ungeschlagen. Ideal für Meta-Daten-Massenproduktion.
  • Gemini 3 (Google): Unverzichtbar für die Recherche und Trend-Analyse. Da Gemini direkten Zugriff auf den aktuellen Google-Suchindex hat, liefert es weitaus präzisere Informationen über aktuelle SERP-Layouts.

Viele Experten sagen voraus, dass Google hier klar die Nase vorn hat, da es durch seine Suche extrem viele Daten und ein tragfähiges Geschäftsmodell hat, während die Wettbewerber derzeit noch durch Investorengelder “subventioniert” werden müssen. Durch die Zusammenführung von Gemini und Search hat Google einen großen Vorteil und die Chance, den Markt künftig zu dominieren.

Strategische Sichtbarkeit: Die 50-Prozent-Regel gegen KI-Spam

Der Einsatz von KI in der Suchmaschinenoptimierung führt derzeit zu einem Paradoxon: Während die Produktion von Inhalten so günstig und einfach ist wie nie zuvor, war es gleichzeitig noch nie so schwierig, damit dauerhaft Reichweite zu generieren. Google wird aktuell mit einer beispiellosen Welle an KI-generiertem Spam geflutet und filtert vieles sofort wieder aus. Massenhaft produzierte Seiten, die lediglich vorhandene Informationen ohne jeglichen Mehrwert umformulieren, verstopfen den Index.

Die Reaktion der Suchmaschinen ist eindeutig: Die Spam-Filter werden künftig massiv verschärft. Google setzt dabei selbst hochgradig spezialisierte KI-Systeme ein, um Muster zu erkennen, die auf rein statistische Textproduktion hindeuten. Das Ziel ist die radikale Entwertung von Inhalten, die keinen Mehrwert bieten und nur andere Inhalte zusammenfassen. Wenn eine Website lediglich das wiedergibt, was bereits auf tausend anderen Seiten steht, gibt es für den Algorithmus keinen Grund, diese Seite in den Top-Ergebnissen anzuzeigen.

Nach meiner Erfahrung ist die 50-Prozent-Regel als Orientierung hilfreich. Sie besagt, dass die Zeitersparnis durch LLMs niemals dazu führen darf, dass die Qualitätssicherung verkürzt wird. Wenn Sie früher zehn Stunden für einen fundierten Fachartikel benötigt haben, hilft Ihnen die KI heute vielleicht dabei, die Struktur und den ersten Entwurf in fünf Stunden zu erstellen. Die verbleibenden fünf Stunden müssen jedoch zwingend in die Veredelung fließen.

Außerdem ist ein SEO-Text niemals fertig, sondern muss immer wieder angepasst, weiter optimiert und fortlaufend aktualisiert werden. Das gilt vor allem für die Beiträge, die gute Rankings haben und auch tatsächlich noch Klicks bringen. Diese werden künftig immer wichtiger, denn die KI-Antworten von Google sorgen dafür, dass viel weniger Links angeklickt werden. Es ist also umso wichtiger, was mit dem verbleibenden Traffic gemacht wird und ob dieser auch konvertiert.

Der SEO-Prozess mit Hilfe von Sprachmodellen umfasst die Validierung jeder Behauptung, die Injektion von Primärdaten (eigene Case Studies, Erfahrungen) und die Schärfung der eigenen Tonalität. Wer versucht, den Prozess der Contentproduktion zu 90 oder 100 Prozent zu automatisieren, mag kurzfristig zwar eine beeindruckende Masse produzieren und möglicherweise auch kurzfristige Erfolge, baut sein SEO-Fundament jedoch auf Sand. Wirkliche Sichtbarkeit im Jahr 2026 gewinnt nur derjenige, der die Effizienz der KI nutzt, um Kapazitäten für echte, tiefgreifende Recherche und menschliche Einordnung zu schaffen.

Wer erfolgreich mit ChatGPT und Co. erfolgreich SEO betreiben will, muss also ganz genau wissen, was diese Services können und was nicht.

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Sechs grundlegende Taktiken für gutes “Prompt-Engineering”

ChatGPT funktioniert am besten mit klaren, strukturierten Eingaben. OpenAI empfiehlt selbst folgende Strategien:

  1. Klare Anweisungen geben
    Je präziser der Prompt, desto brauchbarer das Ergebnis. Vermeide vage Formulierungen oder emotionale Sprache – KI versteht keine Zwischentöne. Beispiel: Statt „Schreibe etwas über SEO“, besser: „Du bist SEO-Berater. Liste fünf aktuelle Onpage-Maßnahmen für 2025 auf.“
  2. Eigene Inhalte als Referenz verwenden
    ChatGPT ergänzt fehlendes Wissen kreativ – mitunter auch falsch. Besser: eigene Notizen, Expertenantworten oder Daten bereitstellen. So entsteht ein relevanter Text, der über reines Allgemeinwissen hinausgeht.
  3. Komplexe Aufgaben aufteilen
    Ein Blogartikel sollte nicht auf einmal erzeugt werden. Besser: erst Gliederung, dann Einleitung, dann einzelne Abschnitte nacheinander. So lassen sich Inhalte besser prüfen und anpassen.
  4. Dem Modell „Denkzeit“ geben
    Aufforderungen wie „Überlege gründlich“ oder Nachfragen zur ersten Antwort können die Qualität verbessern. Trotzdem gilt: Ergebnisse stets mit anderen Quellen oder Tools gegenprüfen.
  5. Externe SEO-Tools ergänzen
    ChatGPT liefert keine verlässlichen Daten zu Suchvolumen oder Wettbewerb. Ideen können generiert werden – die Bewertung erfolgt mit Tools wie Sistrix, Ahrefs oder Semrush.
  6. Änderungen testen
    Content sollte nie unverändert übernommen werden. Teste z. B. verschiedene Title Tags oder Meta Descriptions und beobachte die Wirkung über Tools wie Google Search Console.

ChatGPT ersetzt keine professionellen Texter, Grafiker oder Entwickler!

Ich habe im letzten Jahr unzählige Texte mit Hilfe von ChatGPT erstellt. Die meisten davon habe ich so weit umschreiben müssen, dass fast nichts mehr vom KI-generierten Text übrig geblieben ist. ChatGPT kann bestehende Textentwürfe gut in ein anderes Format umformulieren und die Lesbarkeit verbessern, aber sie ersetzt nicht das Denken!

KI hat auch keine Empathie, viele Texte sind entweder total übertrieben werblich formuliert oder aber so generisch, dass sie langweilen. Wer künftig aus der Masse von KI-generiertem Spam herausstechen will, muss professionelle Texter beschäftigen. Nur Texter können Texte professionell bewerten und manuell verbessern.

Checkliste: Was ChatGPT für gute Texte braucht

Damit ChatGPT brauchbare Ergebnisse liefert, sollten folgende Informationen im Prompt enthalten sein:

Überarbeitung: Nutze den KI-Text als Entwurf. Ergänze eigene Erfahrungen, prüfe Fakten und optimiere sprachlich – so entsteht echter Mehrwert.

Zielgruppe: Wer soll den Text lesen? Gib Alter, Branche, Interessen, geografischen Fokus und bevorzugte Kanäle an.
Beispiel: „Selbstständige im Online-Marketing (30–45 J.) in Deutschland, nutzt LinkedIn & Fachblogs.“

Thema & Inhalt: Definiere das Thema präzise. Ergänze eigene Daten, Studien oder Zitate, um Halluzinationen weitgehend zu vermeiden.
Beispiel: „Fachtext zu ‚KI im Recruiting‘ mit Daten aus [Studie] und Zitaten von [Experte].“

Stil & Tonalität: Lege fest, wie der Text klingen soll, z. B. sachlich, professionell oder locker. Textbeispiele helfen, den Stil zu treffen.

Ziel des Textes: Willst du informieren, Leads generieren oder Verkäufe fördern? Formuliere das Ziel und ggf. einen Call-to-Action klar.

Keywords: Nenne Haupt- und Nebenkeywords aus deiner SEO-Analyse. Gib an, wo sie verwendet werden sollen (z. B. H1, Einleitung, Zwischenüberschriften).

Mehrwert: Binde exklusive Informationen ein, z. B. eigene Zahlen, Fallbeispiele oder Interviews. Reines Umschreiben von vorne rankenden Texten bringt keinen Vorteil im Ranking.

Textlänge & Struktur: Definiere die gewünschte Länge (z. B. 2000 Wörter) und grobe Struktur (z. B. Einleitung, Hauptteil, Fazit). Lange Texte abschnittsweise erstellen lassen.

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Beispielhafter Prozess für die Contenterstellung mit Hilfe von KI

Wer mit Hilfe von ChatGPT Texte erstellt, spart sich maximal 50 Prozent der Zeit. Viele Arbeitsschritte wie Recherche und Überarbeitung kann die KI nicht übernehmen, sondern muss mit menschlicher Kompetenz vorgenommen werden.

Themenrecherche und Keyword-Analyse

  • Verwenden Sie SEO-Tools (z. B. Google Keyword Planner, Sistrix, Ahrefs, Semrush), um relevante Suchbegriffe und Nutzerintentionen zu identifizieren.
  • Dokumentieren Sie die wichtigsten Keywords, Suchvolumen, Wettbewerb und verwandte Begriffe.

Erstellung eines detaillierten Prompts für ChatGPT

  • Definieren Sie die Struktur des Inhalts (Überschriften, Absätze, Stichpunkte).
  • Geben Sie spezifische Quellen oder eigene Daten an, um Fehlinformationen zu vermeiden.
  • Beispielhafter Prompt:
    „Erstellen einen Blogartikel über [Thema] mit Fokus auf [Hauptkeyword]. Verwende eine sachliche und präzise Sprache für die Zielgruppe [Zielgruppe]. Die Struktur sollte eine Einleitung, Hauptabschnitte und eine Zusammenfassung enthalten. Nutze die folgenden geprüften Daten aus der angehängten Datei.“

Daten-Upload für genauere Ergebnisse

  • Falls spezifische Daten oder Marktanalysen vorliegen, laden Sie diese hoch (z. B. als CSV oder PDF).
  • Verweisen Sie im Prompt explizit auf die Datenquelle:
    „Nutze die in der Datei [Dateiname] enthaltenen Zahlen für alle Statistiken und Vergleiche.“

Mehrfache Nachfragen zur Qualitätskontrolle

  • Präzisierung der Inhalte durch iteratives Nachfragen:
    „Ergänze den Abschnitt über [Thema] mit aktuellen Daten aus [Quelle]“
    „Formuliere den Absatz über [Begriff] in einer präziseren Sprache und entferne allgemeine Aussagen.“
    „Verbessere die Lesbarkeit des zweiten Kapitels und verwende ein konkretes Beispiel.“
  • Falls Unklarheiten bestehen:
    „Welche Quellen wurde für diese Informationen verwendet?“
  • Die Antworten von ChatGPT könnten falsch sein. Überprüfen Sie jede Aussage manuell und verlassen Sie sich nicht auf die Aussagen der KI.

Menschliche Überprüfung und Anpassung

  • Prüfen Sie den generierten Text auf Fakten, Stil und SEO-Optimierung.
  • Ergänzen Sie eigene Beispiele oder verifizieren Sie Daten über offizielle Quellen.
  • Ergänzen Sie Meinungen und Positionen, die den Text lebendiger und persönlicher machen.

Technische SEO-Optimierung

  • Einfügen interner und externer Links zu vertrauenswürdigen Quellen.
  • Optimierung von Meta-Tags, Überschriften und Alt-Texten für Bilder.
  • Strukturierung des Textes mit H-Tags (H1, H2, H3) für bessere Lesbarkeit.

Finale Validierung mit SEO-Tools

  • Überprüfung auf Lesbarkeit, Keywordoptimierung und technische SEO-Aspekte mit Tools wie Yoast SEO oder SurferSEO.
  • Testen der SERP-Darstellung durch Google Snippet-Previews.

Veröffentlichung und Monitoring

  • Nach Veröffentlichung kontinuierliches Monitoring der Rankings und Nutzerinteraktionen.
  • Anpassung der Inhalte bei Bedarf basierend auf Performance-Daten (z. B. durch Google Search Console).

Um Inhalte zu erstellen, die Chancen auf Rankings haben, sollten die Hinweise von Google zu “hilfreichen Inhalten” gelesen und verstanden werden. Ich habe eine Checkliste erstellt, welche Inhalte für Suchmaschinen wirklich relevant sind.

KI-generierte Inhalte menschlich machen

Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit, Inhalte von ChatGPT zu verbessern: arbeiten Sie mit kompetenten Textern! Wer KI nur dafür einsetzen möchte, um auf Menschen zu verzichten, selbst aber keine Erfahrung mit Texten oder der Materie hat, über die er schreibt, tut weder etwas für die Menschheit, noch für die Qualität seiner Inhalte.

Motivieren Sie Mitarbeiter, ihre individuelle Expertise einzubringen. Sprachmodelle können bestenfalls Kompetenz nachahmen und etwas Zeit sparen, aber echte Erfahrungswerte von Menschen sind unersetzlich. Und das wird auch von Suchmaschinen belohnt.
Nutzen Sie KI für klar eingegrenzte Tätigkeiten, etwa als Inspiration für Beiträge, Gliederungen oder FAQs und prüfen Sie genau, mit welchen Daten ChatGPT arbeitet. Formulieren Sie empathisch und menschlich und heben Sie sich dadurch von seelenlosen KI-Texten ab.

 

Udo Raaf (Geschäftsführer)

Udo Raaf ist Publisher und SEO-Berater mit über 15 Jahren Erfahrung in der strategischen Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen, Agenturen und gemeinnützige Organisationen.

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