Usability Testing mit Hotjar: Bessere Webseiten mit Heatmaps

Viele Website-Betreiber wissen nicht, wie ihre Seite eigentlich genutzt wird. Das ist ein Problem. Und Hotjar hat die Lösung: das Tool erstellt detaillierte Heatmaps und ermöglicht spontane Umfragen, um Fehler und Probleme bei der Usability zu beheben.

Wer eine neue Website baut, setzt sich am besten erstmal mit ein paar Kollegen oder Freunden hin und beobachtet einfach, wie sie das Angebot nutzen, ob sie sich zurecht finden, welche Fragen sie haben.

Da man das nur mit einzelnen Menschen machen kann, sind die Ergebnisse zwar hilfreich, aber nicht wirklich der Weisheit letzter Schluss, schließlich ticken Menschen völlig unterschiedlich.

Hotjar ist ein unverzichtbares Tool, um die Usabilty und Conversions einer Website signifikant zu verbessern. 

Hotjar-Funktionen:

  • Heatmaps erstellen: Klicks, Taps, Mouse-Bewegung als Bild
  • Recordings: wie nutzt ein individueller Nutzer das Angebot?
  • Funnels überwachen: wo verliert man die meisten Nutzer?
  • Formular Check: an welcher Stelle brechen Nutzer beim Ausfüllen häufig ab?
  • Blitz-Umfragen erstellen: „Wie findest du unser Angebot, was sollen wir verbessern?“

Das Tool ist völlig kostenlos und bitzschnell eingerichtet. Man hat es selbst in der Hand, wie viele Nutzer man aufzeichnen möchte. Natürlich sollte man seine Datenschutzhinweise entsprechend anpassen lassen. 

Da man das Tool in der Regel nicht ständig braucht, baut man den Code einfach wieder aus, wenn man herausgefunden hat, was man optimieren sollte. 

Wir haben das Tool für unser eigenes Angebot Tonspion getestet und herausgefunden, dass die Nutzer überwiegend über das Hauptmenü auf der Seite navigieren. 

Entsprechend haben wir das Hauptmenü komplett überarbeitet und nutzerfreundlicher gestaltet, um sie schneller zu den häufig geklickten Inhalten zu führen. 

Desweiteren haben wir die Position eines Amazon-Buttons verändert, der zu hohen Absprungsraten geführt hatte und dazu, dass die Inhalte nicht vollständig gelesen wurden. Denn das sendet ein negatives Signal an Google.

Die Sichtbarkeit der Website im Google Index hat sich anschließend rasch verbessert, ob das aber schon auf diese Änderung zurück zu führen ist, können wir nur langfristig beurteilen.

Die Erkenntnisse, die eine Heatmap bieten kann, sind erstaunlich offensichtlich. Wenn eine Seite nicht so genutzt wird, wie man es sich eigentlich vorstellt – und das wird sie so gut wie nie – sollte man dringend Änderungen vornehmen. Schließlich muss man nicht selbst mit seiner Website zurecht kommen, sondern die neuen Nutzer, die ein Angebot noch gar nicht kennen.

Wir empfehlen vor allem Web-Designern sich mit diesem Tool intensiv auseinanderzusetzen, um Websites zu konzipieren, auf denen sich jeder Nutzer schnell zurecht findet.

Ein wirklich nützliches Tool, das wirklich jede Website zumindest gelegentlich – zum Beispiel vor und nach einem Relaunch – einsetzen sollte.

Hotjar Homepage

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