Alle Menschen nutzen täglich mehrfach Suchmaschinen und vor allem Google, neuerdings auch Chatbots. Mit strategischer Suchmaschinenoptmierung (SEO) können Sie Ihre Website für Suchmaschinen wie Google, Bing oder die KI-Suche sichtbar machen. Hier sind die fünf wichtigsten Schritte.
Die folgenden Tipps stammen aus meinem kompakten Handbuch “Der SEO Planer”, das jetzt als eBook und Buch im Handel ist und das auf über zehn Jahren Projekterfahrung basiert. Als SEO-Berater unterstütze ich Unternehmen dabei, langfristige Sichtbarkeit aufzubauen.

Google dominiert weiterhin die mobile Suche. Über die organische Suche lassen sich Zielgruppen erreichen, genau in dem Moment, in dem sie aktiv nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen suchen. Auch KI-Systeme wie ChatGPT oder Gemini greifen inzwischen auf Suchergebnisse zu und verändern das Suchverhalten vieler Nutzer.
Ich empfehle Unternehmen, Inhalte so zu erstellen, dass sie sowohl für klassische Suchmaschinen als auch für KI-gestützte Systeme zugänglich, zitierfähig und vertrauenswürdig sind. Das erfordert keine neue Disziplin, sondern eine kontinuierliche Umsetzung bestehender SEO-Prinzipien.
Sichtbarkeit entsteht dort, wo Inhalte technisch zugänglich und fachlich korrekt aufbereitet sind. Sichtbarkeit bedeutet heute aber nicht mehr automatisch Traffic, da viele Nutzer ihre Fragen direkt an KI-Suchmaschinen stellen und in einen Dialog treten statt externe Links anzuklicken. Deshalb sind einige Anpassungen in der SEO-Strategie notwendig.

Inhalt
Die fünf Schritte zur besseren Website
1. Technische Optimierung
Technik allein bringt keine Rankings, aber ohne saubere technische Basis wird eine Seite nicht indexiert oder falsch interpretiert. Ich empfehle mindestens einmal jährlich einen umfassenden technischen Audit, unabhängig davon, ob Sie inhouse oder mit einer Agentur arbeiten. Damit sind Sie auf der sicheren Seite, dass sich keine technischen Fehler einschleichen, die Rankings und Sichtbarkeit gefährden können.
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Wichtige Elemente:
- Crawling & Indexierung
- Ladezeit (TTFB < 200 ms)
- Mobile Usability
- Strukturierte Daten (Schema.org)
- HTTPS, Canonicals, Redirects
- Interne Verlinkung & Fehlerkontrolle
Je komplexer die Website, desto wichtiger wird die technische Struktur. Kleine Seiten sollten zumindest sicherstellen, dass sie vollständig crawlbar und schnell ladbar sind.
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2. Keywordrecherche
Viele Websites scheitern an einem einzigen Punkt: Sie schreiben Inhalte zu Begriffen, nach denen niemand sucht oder an der Zielgruppe vorbei.

Die Keywordrecherche führe ich in meinen Projekten meist selbst durch oder begleite sie eng, weil hier die größten strategischen Fehler entstehen. Tools wie Sistrix oder Semrush liefern die Daten, aber die Interpretation und Zuordnung zur Suchintention ist der entscheidende Schritt.
Ich analysiere dabei:
- Was wird tatsächlich gesucht?
- Mit welcher Absicht (informativ, transaktional, navigational)?
- Welche Begriffe verwendet die Zielgruppe?
- Welche Themen sind für das Unternehmen wirklich relevant?
- Wo gibt es relevante Fragen, die bisher unbeantwortet sind?
Das Ergebnis ist ein klarer, priorisierter Keywordplan, der direkt in die Contentplanung überführt wird.
3. Content-Optimierung
Gute Inhalte sind kein Zufallsprodukt. Sie entstehen aus Daten, Erfahrung und einem redaktionellen Prozess, der auf Suchintention und Struktur ausgerichtet ist.
In der Zusammenarbeit mit meinen Kunden hat sich ein klarer Ablauf bewährt:
- Themenplanung anhand realer Nachfrage (mindestens 1 neuer Beitrag pro Woche)
- SEO-Briefing: inkl. Keyworddaten, Suchintention, Wettbewerb, passende Prompts
- Redaktioneller Entwurf (intern oder durch mein Team)
- Veröffentlichung mit technischer Optimierung
- Nach 4–6 Wochen: Auswertung und gezielte Nachoptimierung
Ich begleite diesen Prozess aktiv – von der Analyse bis zur Lektoratsfreigabe – und liefere auf Wunsch auch die optimierten und geprüften Texte. Entscheidend für den Erfolg in Suchmaschinen ist, dass Inhalte verständlich, aktuell, korrekt und hilfreich sind. Nur die besten Inhalte spielen langfristig noch eine Rolle.
Google bewertet Inhalte nach den E-E-A-T-Kriterien (Erfahrung, Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit). Diese Prinzipien gelten künftig zunehmend auch für Chatbots wie ChatGPT, um Spam effektiv auszufiltern. Reine KI-Texte ohne menschliche Redaktion oder eigene Erfahrungswerte werden von Suchmaschinen ignoriert: niemand braucht heute mehr Texte, die jede KI genauso gut erstellen kann. Überlegen Sie also, welchen konkreten Mehrwert Sie Ihren Nutzern bieten können.

4. Seeding
Inhalte müssen sichtbar gemacht werden. Ich beobachte häufig, dass selbst gut geschriebene Inhalte nicht performen, weil sie nach Veröffentlichung nicht beworben werden.
Ich empfehle deshalb, Inhalte genauso wie ein Produkt zu behandeln: Man muss sie aktiv dort platzieren, wo die Zielgruppe sie wahrnimmt. Content Marketing ist essenzieller Bestandteil von SEO.
Verzichten Sie dabei auf klar manipulative Maßnahmen wie Linkkauf oder Linktausch, das sind Strategien von gestern mit zweifelhaften Erfolgsaussichten, die zudem sehr riskant sind. Google schließt in seinen Richtlinien jegliche Manipulation aus und bestraft Seiten, die versuchen, die nur existieren, um Suchergebnisse zu manipulieren mit so genannten Penalties.
Mögliche Kanäle für Content Seeding:
- Startseite und relevante Kategorien
- Newsletter-Verteiler
- Eigene Social-Media-Kanäle
- Fachartikel mit Verlinkungen
- Google Ads und Native Ads
- Sponsored Posts oder PR
Ich unterstütze meine Kunden bei der Auswahl geeigneter Kanäle, auch unter Budgetrestriktionen.
5. Erfolgskontrolle
Einmal ist keinmal in der Suchmaschinenoptimierung. Sichtbarkeit muss fortlaufend analysiert, bewertet und verbessert werden. Ich setze dafür auf ein einfaches, transparentes Monitoring mit klaren Zielgrößen.
Tools wie die Google Search Console, Matomo oder Sistrix ermöglichen datenbasierte Entscheidungen. Auch Nennungen in KI-Antworten können heute gemessen werden über Tools wie Sistrix AI Research Tool oder Rankscale. Sichtbarkeit ist messbar, Erfolge sind kein Zufall.
Wenn Sie keine internen Ressourcen für Reporting und Kontrolle haben, übernehme ich diese Aufgaben in regelmäßigen Intervallen. Eine professionelle Auswertung spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch Fehleinschätzungen, die Reichweite kosten.
SEO für KI-gestützte Suche
KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity liefern keine Ergebnislisten, sondern direkte Antworten. Dafür greifen sie auf aktuelle Suchindizes und öffentlich zugängliche Inhalte zurück. Sichtbarkeit entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Struktur, Relevanz und Vertrauen.
In meinen Analysen zeige ich Kunden, wie sie Inhalte so aufbereiten, dass sie von KI-Systemen erkannt und bevorzugt zitiert werden:
- Technik: schnelle Ladezeiten, saubere Metadaten, semantische Struktur
- Inhalt: präzise Formulierungen, hohe Faktendichte, sichtbares „Last Updated“-Datum
- Reputation: externe Zitate, klare Autorennennung, redaktionelle Qualität
Die meisten dieser Elemente sind auch seit vielen Jahren die Basis von SEO. KI-SEO (oder “GEO”) ergänzt SEO also nur um einige neue Regeln, ist aber keine eigene Disziplin, wie manche “KI-Experten” das derzeit behaupten. Ohne SEO geht auch weiterhin nichts.
Ich empfehle insbesondere, strukturierte FAQs, How-to-Texte und sachliche Ratgeberformate in die Contentstrategie zu integrieren. Diese Formate entsprechen der Art und Weise, wie Fragen heute an KI-Systeme gestellt werden.
Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Inhalte bereits für KI-gestützte Suchsysteme optimiert sind, analysiere ich Ihre Website gerne im Rahmen einer unverbindlichen SEO-Erstberatung. Schreiben Sie mir einfach mit ein paar Informationen zu Projekt, Branche und Zielsetzung.
Faktor Zeit: Wie lange dauert SEO?
SEO ist planbar, aber nicht kurzfristig. Neue Inhalte brauchen meist mehrere Wochen, bis Google sie vollständig verarbeitet. Bei neuen Domains dauert es deutlich länger. Eine Website mit relevanten Inhalten (50+ Seiten) und klarer Fokussierung ist die Voraussetzung, um sich bei Google als Autorität zu etablieren.
Ich empfehle, für neue Projekte einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten einzuplanen, um belastbare Ergebnisse zu erzielen.
Wenn sich nach sechs bis zwölf Monaten keinerlei Fortschritt zeigt, liegt meist ein strukturelles Problem vor. In solchen Fällen analysiere ich die bisherigen Maßnahmen und entwickle eine realistische Roadmap auf Basis des IST-Zustands.
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SEO-Budget und Aufwand
SEO ist ein laufender Prozess und kein Projekt, wenn Inhalte nicht gepflegt werden, fliegen sie sehr schnell wieder aus den Suchmaschinen und werden unsichtbar.
Der konkrete Aufwand hängt stark von Größe und Zielsetzung ab. Ich arbeite in der Regel mit einem monatlichen Kontingent ab zwei Tagen pro Monat, bei komplexeren Seiten sind vier bis sechs Tage üblich.
Auf Wunsch liefere ich mit meinen Partnern auch maßgeschneiderte KI-gestützte Lösungen für Technik und Content.
Beispielhafter Aufwand (je nach Website-Größe):
- SEO-Audit (Technik, Struktur, Inhalt): 8–16 Stunden pro Quartal
- Laufende Analyse, Keywordpflege, Contentplanung: 8–12 Stunden pro Monat
- Lektorat & Content-Updates: 8–16 Stunden pro Monat
- Reporting und strategische Beratung: 2–4 Stunden monatlich
Tagessatz: 1200 Euro (abhängig vom Umfang, Branche, Format)
Für kleinere Projekte übernehme ich auch punktuelle Beratungen oder Workshops, z. B. zur Bewertung der bisherigen Maßnahmen oder zur Entwicklung einer fokussierten Themenstrategie.
Häufige Fragen
Klassische Suche vs. KI-Suche
KI-Systeme liefern direkte Antworten, keine Trefferlisten. Inhalte müssen strukturierter, aktueller und zitierfähig sein, um dort aufzutauchen.
Wie wichtig sind Core Web Vitals?
Essentiell. Performance, Interaktivität und Stabilität beeinflussen die Rankings direkt: wenn die Inhalte im Vergleich zu Wettbewerbern ähnlich gut aufbereitet sind, entscheiden u.U. die bessere Usability.
Ist KI-Content problematisch?
Nur, wenn er nicht redaktionell geprüft oder angereichert wurde. KI-Texte sind meist fehlerhaft und klingen generisch und austauschbar. Die Arbeit mit KI-basierten Textentwürfen oder Gliederungen ist kein Problem, optimieren Sie diese aber immer auf Struktur, Lesbarkeit und Fachinhalt. Das gilt auch für Übersetzungen.
Wie lang dauert es, bis SEO wirkt?
Je nach Wettbewerb 3 bis 12 Monate. Ohne Themenautorität, saubere Technik und aktualisierte Inhalte bleiben Erfolge meist aus.
Welche Tools empfehlen Sie?
Pflicht: Google Search Console, Matomo oder Analytics. Für Detailanalysen: Sistrix, Searchmetrics, Screaming Frog.
Wenn Sie eine fundierte Einschätzung zu Ihrer Website möchten oder den Einstieg in SEO strukturieren wollen, melden Sie sich gern für eine unverbindliche Erstberatung. Ich analysiere die aktuelle Sichtbarkeit, bewerte technische Grundlagen und zeige konkrete Ansatzpunkte.
Udo Raaf (Geschäftsführer)
Udo Raaf ist Publisher und SEO-Berater mit über 15 Jahren Erfahrung in der strategischen Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen, Agenturen und gemeinnützige Organisationen.
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Füllen Sie den nachfolgenden Fragebogen aus für eine unverbindliche Ersteinschätzung Ihres Projekts. Ich arbeite mit einem erstklassigen Netzwerk aus Web-Entwicklern, KI-Experten und Autoren zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.


