SEO: Mit Google Search Console die eigene Seite optimieren

Google Search Console ist das wichtigste Tool für SEO – und völlig kostenlos. Wie man es gewinnbringend einsetzt zeigt dieser Beitrag.

Die Search Console ist das vielleicht wichtigste SEO-Tool überhaupt, denn sie gibt genaue Rückmeldung darüber, wie Google eine Seite interpretiert. Ob es Probleme bei der Indexierung gibt und welche Suchbegriffe besonders erfolgreich sind. Somit ist das Instrument Pflicht für jeden Website-Betreiber, der nicht im Blindflug im Netz unterwegs sein will.

Zugegeben, die Oberfläche der Google Search Console ist nicht gerade einladend. Vor allem die Reihenfolge des Hauptmenüs ist für Einsteiger verwirrend. Der erste Menüpunkt „Darstellung in der Suche“ ist (fast) nur für Entwickler relevant. 

Richtig spannend wird’s beim Menüpunkt „Suchanfragen“: Hier kann man exakt nachvollziehen, wie oft die eigene Seite in Google angezeigt und geklickt wurde und für welche Suchanfragen man überhaupt gefunden wird. 

  1. Klicken Sie dafür einfach auf „Suchanfragen“ und aktivieren alle Checkboxen: Klicks, Impressionen, Klickrate und Position. Wir zeigen die Daten anhand unseres Musikblogs www.tonspion.de.

2. Nun ist eine Liste aller Keywords und ihrer Positionen in Google zu sehen.

Suchanalyse für tonspion.de

3. Für welche Keywords haben Sie besonders gute Positionen im Google Ranking (1-2)? Welche Beiträge zeigen ein besonders hohes Suchvolumen (Impressionen)? Das sind die Keywords, die  besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Wie kann man die Search Console für SEO einsetzen?

  1. Vergleichen Sie die Klickrate mit den durchschnnittlichen Klickraten für die jeweilige Position.

 

2. Ist die Klickrate signifikant niedriger auf der entsprechenden Position als in diesem Schaubild? Dann sollte der Text überarbeitet werden. Insbesondere Title und Meta-Description haben maßgeblich Einfluss auf die Klickraten. Beobachten Sie außerdem, welche Beiträge vor Ihrem auftauchen und vergleichen Sie Title und Meta Description.

Wenn eine Seite auf Position 1 bei Google also nur 30 Prozent Klickrate hat (statt Prozent), sollte unbedingt die Meta Description optimiert werden. Die Klickrate ist maßgeblich dafür, wie viel Traffic man über die Suchmaschine tatsächlich bekommt. Ein gutes Ranking bringt nichts, wenn niemand klickt.

3. Im Title sollten das Keywords möglichst weit vorne zu finden sein. In der Meta Description sollte das Keyword ebenfalls vorhanden sein, es sollten kurze Sätze sein, die neugierig auf den Beitrag machen.

Wer in dieser Ansicht noch keine Daten findet, dessen Website hat möglicherweise Probleme bei der Indexierung. Ein Klick auf „Google-Index“ und „Crawling“ bringt Gewissheit, wie viele Seiten Google indexiert hat und also für sein Ranking in Betracht zieht.

Abb. Wie viele Seiten werden indiziert, welche sind gesperrt? Google Search Console gibt detailliert Auskunft.

Mit den hier bereit gestellten Informationen lässt sich im Detail nachvollziehen, wie Google eine Website interpretiert. 

  • Gibt es Crawling-Fehler?
  • Welche Seiten werden von Google nicht gefunden?
  • Welche Verzeichnisse sind durch robots.txt gesperrt?
  • Gibt es Sicherheitsprobleme?

All diese Fragen beantwortet Google Search Console kostenlos und zuverlässig. Und zeigt gleichzeitig, welche Elemente für Google besonders wichtig sind.

Es empfiehlt sich also regelmäßig, am besten wöchentlich, in der Search Console nachzusehen, welche Artikel noch optimiert werden können, um sie auf Platz 1 zu bringen. Es lohnt sich!

Wer sich eingehender mit der Google Search Console auseinandersetzen möchte – für Web-Entwickler ist das Pflicht! – dem sei das Buch „SEO mit Google Search Console“ von Stephan Czysch ans Herz gelegt.

Wir verlosen das Buch 3x unter allen Newsletter-Abonnenten!

 

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