Alle Menschen nutzen täglich mehrfach Suchmaschinen und vor allem Google, neuerdings auch Chatbots. Mit strategischer Suchmaschinenoptmierung (SEO) können Sie Ihre Homepage für Suchmaschinen wie Google, Bing oder die KI-Suche sichtbar machen. Hier sind die fünf wichtigsten Schritte.
Die folgenden Tipps stammen aus meinem kompakten Handbuch “Der SEO Planer”, das jetzt als eBook und Buch im Handel ist.

Für Unternehmen ist Google die wichtigste Quelle für nachhaltige Reichweite und Umsatz. Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist deshalb der zentrale Hebel im Online-Marketing. Mit einem Marktanteil von 98 Prozent in der mobilen Suche erreicht man heute nahezu jede Person über Google, genau in dem Moment, in dem sie nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen sucht.
Das gilt übrigens auch für KI-Chatbots, die meisten greifen auf die Google-Suche zu, um die besten Antworten zu einem Thema zu finden.
Statt potenzielle Kunden mit teurer Werbung zu gewinnen, ermöglicht SEO sie in dem Moment zu erreichen, wenn sie aktiv und fokussiert nach Lösungen suchen. SEO gehört damit zu den unaufdringlichsten Marketingdisziplinen und eignet sich für alle, die eine Website haben und gefunden werden möchten.

Inhalt
SEO als Schlüssel für Sichtbarkeit und Reichweite
Um Klicks über Suchmaschinen zu generieren, müssen Webseiten zu relevanten Suchbegriffen mindestens in den Top 10 der Google-Suchergebnisse erscheinen, bestenfalls auf Position 1. Nur auf den ersten Plätzen gibt es die Klicks. Bei Millionen möglicher Treffer für jeden Suchbegriff sind zufällige Top-Platzierungen heute weitgehend ausgeschlossen. Sie müssen über eine nachhaltige Content-Strategie erarbeitet werden.
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Strategische Suchmaschinenoptimierung erfordert zunächst zwar Geduld und auch eine Investiton, zahlt sich aber langfristig in Form nachhaltiger Reichweite für die eigene Website aus.
In der KI-Suche spielen Rankings keine Rolle mehr, da Fragen direkt beantwortet werden. Dabei wird man aber nur als Quelle zitiert, wenn die Website für Suchmaschinen optimiert ist. Die Basis bleibt also weiterhin: SEO.
Sie möchten eine kurze Einschätzung zur SEO-Performance Ihrer Website?
Schreiben Sie mich einfach an und nennen Sie mir die aktuellen Herausforderungen.
▶︎ Mehr dazu im Beitrag SEO im KI-Modus.
Professionelle Unterstützung beim Einstieg in SEO
Vieles im Bereich der SEO lässt sich zunächst selbst umsetzen, wie eine saubere technische Umsetzung der Website, informative und sinnvolle Inhalte, die potenzielle Kunden anziehen ohne rein werblich zu sein.
Beim Einstieg ist es dennoch ratsam, einen SEO-Berater oder bei komplexeren, mehrsprachigen Websites eine spezialisierte SEO-Agentur hinzuzuziehen. Die dort vorhandenen Erfahrungswerte können Ihnen viel Zeit und Geld sparen und ermöglicht es, deutlich schneller voranzukommen. Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung können den Unternehmenserfolg gefährden. Stillstand ist der natürliche Feind von SEO, es muss täglich umgesetzt werden, um erfolgreich zu werden.
In meiner SEO-Erstberatung analysiere ich unverbindlich Ihre Website und identifiziere Ihren konkreten Bedarf.
Die fünf Schritte zur besseren Website
1. Technische Optimierung
Die technische Optimierung ist nur die Grundlage einer erfolgreichen SEO-Strategie. Ihre Website muss auf dem neuesten Stand sein und sowohl von Suchmaschinen als auch von Nutzern problemlos gelesen und verstanden werden können.
Wenn Ihre Website nicht suchmaschinenkonform aufgebaut ist, nützen auch die besten Inhalte nichts, da Google sie nicht finden kann. Daher sollten Sie mindestens einmal im Jahr einen umfassenden technischen SEO-Audit durchführen. Dabei sollten insbesondere folgende Elemente überprüft werden:
- Crawling & Indexierung
- Website-Performance
- Informationsarchitektur & interne Verlinkung
- Mobile & Usability
- Strukturierte Daten
- Sicherheit & technische Infrastruktur
- Inhaltsqualität auf technischer Ebene
- Monitoring & Fehlerkontrolle
Ein technischer Site-Audit mit einem erfahrenen SEO-Berater lohnt sich regelmäßig, da dieser die typischen Probleme einer Website kennt und diese nach Dringlichkeit priorisieren kann. Gibt es keine größeren Probleme, können Sie direkt zur inhaltlichen Optimierung übergehen.
Je kleiner eine Seite ist, desto weniger wichtig sind technische Details: Hauptsache, Google kann die Seite vollständig crawlen und indexieren. Bei größeren Seiten mit hunderttausenden Inhalten kommt der technischen Optimierung eine größere Bedeutung zu, da es dann vor allem um die Organisation der Inhalte ankommt.
2. Keywordrecherche
Entscheidend für SEO ist, mit welchen Suchbegriffen Ihre Produkte oder Dienstleistungen tatsächlich von der Zielgruppe gesucht werden, also eine Keyword-Recherche. Diese Aufgabe klingt banal, ist aber sehr komplex und der Grund dafür, dass viele Websites nicht gefunden werden: Sie machen sich zu wenig Gedanken darüber, wie Menschen suchen. Hierfür gibt es hilfreiche SEO-Tools, die bei der Optimierung der Website wertvolle Dienste leisten können. Die Keywordrecherche wird in der Regel von erfahrenen SEO Consultants durchgeführt, da dafür sehr viel Erfahrung und Know-how erforderlich ist.
Die Strategien und Suchintentionen Ihrer Kunden sind dabei höchst unterschiedlich: Manche verwenden exakte Bezeichnungen, andere vielleicht einen groben Überbegriff, und wieder andere suchen – mangels Fachwissen – mit falschen Begriffen oder ganzen Sätzen. Manche suchen nach nützlichen Informationen, andere nach Produkten. SEO-Tools wie Sistrix machen diese Unterschiede sichtbar.

Ein Beispiel: Der Begriff “SEO Optimierung” wird monatlich über 5600 Mal gesucht, obwohl es den Begriff so eigentlich gar nicht gibt, da “SEO” bereits “Optimierung” bedeutet. Dennoch wird bei Google Ads für dieses Keyword ein CPC von etwa 8,50 Euro bezahlt. Für eine SEO-Agentur ist das Keyword also sehr attraktiv.
Jeder Beitrag sollte auf ein Fokus-Keyword ausgerichtet sein und ausreichend lang sein, um alle Aspekte des Themas abzudecken und keine Fragen offen zu lassen. Gleichen Sie Ihre Strategie aber immer mit einem SEO-Experten hab, weil man hier sehr viel falsch machen kann und dann produziert man Inhalt, der von niemandem gefunden wird.
3. Content Optimierung
Inhalte sind der wichtigste Bestandteil einer erfolgreichen SEO-Strategie. Gute Inhalte setzen voraus, dass Sie entweder über eine fähige Redaktion im Haus verfügen oder mit erfahrenen SEO-Freelancern arbeiten, die in der Lage sind, aus SEO-Briefings erstklassige Texte zu erstellen. Ohne hochwertige und hilfreiche Inhalte ist kein SEO-Erfolg möglich.
Sie möchten eine kurze Einschätzung zur SEO-Performance Ihrer Website?
Schreiben Sie mich einfach an und nennen Sie mir die aktuellen Herausforderungen.
Doch was bedeutet “hilfreicher Inhalt” laut Google?
- Neuheit: Bieten die Inhalte neue Informationen?
- Umfang: Gibt es eine wesentliche, vollständige oder umfassende Beschreibung des Themas?
- Analyse: Enthalten die Inhalte aussagekräftige Analysen oder interessante Informationen, die über offensichtliche Fakten hinausgehen?
- Verweise: Wird im Inhalt auf externe Quellen verwiesen?
- Zusammenfassung: Enthält die Hauptüberschrift oder der Seitentitel eine beschreibende, hilfreiche Zusammenfassung des Inhalts?
- Mehrwert: Bietet der Inhalt einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu anderen Seiten in den Suchergebnissen?
- Präsentation: Ist der Inhalt gut präsentiert, ohne Rechtschreib- oder stilistische Fehler?
Google ignoriert inzwischen zuverlässig Inhalte, die nur für Suchmaschinen geschrieben wurden und nicht die Bedürfnisse von Menschen erfüllen. Auch von KI wie ChatGPT automatisch generierter Content wird verstärkt ausgefiltert, da der “menschliche Touch” fehlt. Google erkennt über Nutzersignale schnell, wo Suchende fündig werden und welche Inhalte sie als irrelevant erachten. Daher ist es entscheidend, dass Sie Ihre Zielgruppe und Ihr Thema genau kennen.
Der Contentprozess
Erfolgreiche Inhalte entstehen erfahrungsgemäß mit diesem Prozess:
1. Kunde sucht sich ein wiederkehrendes, relevantes Thema für Ihre Zielgruppe (mind. 1 pro Woche, je mehr, desto schneller geht es).
2. Ich liefere ein umfassendes SEO-Briefing: inklusive Keyword-Daten, Prompts, Suchintentionen und Wettbewerbsanalyse.
3. Kunde schreibt entlang des Briefings und veröffentlicht den Beitrag. Alternativ liefern wir den Beitrag und veröffentlichen ihn direkt im CMS.
4. Nach 1–2 Monaten schaue ich mir die Daten an und gebe gezielte Hinweise zur weiteren Optimierung.
5. Kunde aktualisiert deine wichtigsten Beiträge künftig konsequent mindestens alle 3 Monate anhand der aktuellen Daten. Auch dazu gebe ich regelmäßig Tipps.
Mit dieser Methode konnte ich die Reichweite vieler meiner Kunden über die Jahre kontinuierlich und den Wert der gesamten Domain signifikant steigern.

Jede Website funktioniert anders: Eine Arztpraxis kann sich durch nützliche Gesundheitstipps von der Konkurrenz abheben, ein Onlineshop durch ausführliche und vertrauenswürdige Tests und Rezensionen seiner Produkte. Beratung und Information gehören bei jeder Dienstleistung selbstverständlich zum Service, das gilt in der digitalen Welt noch mehr, wo die Konkurrenz nur einen Klick entfernt ist. SEO auf Knopfdruck funktioniert nicht, weil jede Seite und jede Zielgruppe andere Bedürfnisse hat. SEO funktioniert nur auf Basis einer langfristigen Strategie, die konsequent umgesetzt wird.
In den Google Search Essentials spielen die sog. E-E-A-T-Faktoren eine besonders große Rolle bei der Bewertung von Content für Google. Ähnliche Konzepte greifen auch bei KI-Suchmaschinen, um qualitativ hochwertige und korrekte Antworten geben zu können:
Experience: Basiert der Content auf eigenen Erfahrungswerten (etwa bei Produkttests) und ist nicht nur abgeschrieben oder mit KI generiert?
Expertise: Wurde der Inhalt mit besonderem Expertenwissen erstellt?
Authoritativeness: Sind Autor und Website auf ihrem Gebiet anerkannte Experten? Fachliche Autorität muss man sich über Jahre durch viele relevante Veröffentlichungen erarbeiten.
Trustworthiness: Ist der Beitrag insgesamt empfehlenswert, weil die Autoren nachweislich über ausreichend Erfahrungswerte und Expertise verfügen?
Google belohnt gut aufbereitete und besonders nützliche Inhalte, die die Probleme der Nutzer lösen, durch gute Positionen bei den relevanten Suchbegriffen. Diese Rankings müssen fortlaufend erarbeitet und gepflegt werden. Einmalige Aktionen sind wie Tropfen auf den heißen Stein.
4. Seeding
Ohne aktive Vermarktung werden Inhalte nur zufällig von Kunden gefunden. Tatsächlich wurde durch ein Datenleak von Google bekannt, dass die Zahl der Klicks einer Seite eine Rolle spielen bei der Bewertung von Seiten. Erst durch das sogenannte “Seeding” werden Ihre Inhalte öffentlich sichtbar und klickbar.
Behandeln Sie Ihre Inhalte wie Produkte und stellen Sie es ins Schaufenster, dort, wo die potenziellen Kunden unterwegs sind. Die Inhalte sollten echten Mehrwert bieten und qualitativ so hochwertig sein, dass sie gerne im Netz geteilt, geliked oder verlinkt werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Seiten bekannt zu machen, dass sie auch Klicks bekommen.
Kostenlose Seeding-Kanäle:
- Startseite: Wichtige Themen sollten immer auf der Startseite prominent platziert sein.
- Newsletter: Streuen Sie Ihre Inhalte über einen Newsletter-Verteiler.
- Social Media: Identifizieren Sie die relevanten Kanäle und treten Sie mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt.
- Blogs: Veröffentlichen Sie Fachartikel, in denen Sie auf Ihre Produkte und Dienstleistungen verlinken.
- PR: Nutzen Sie Pressearbeit, um Nutzer auf Ihre Seite zu holen.
- Foren: Seien Sie in Fachforen aktiv und bauen Sie sich einen Namen als verlässliche Quelle zu Ihrem Thema auf.
- SEO: Ohne kontinuierliche SEO-Updates werden Ihre Inhalte nicht gefunden.
Kostenpflichtige Seeding-Möglichkeiten:
- Advertorials/Sponsored Posts
- Social Media Advertising
- Google Ads
- Native Advertising
Erst wenn Inhalte häufig aufgerufen und von den richtigen Multiplikatoren geteilt werden, signalisieren Sie der Suchmaschine, dass es sich um relevanten Content handelt und dass Ihre Domain eine wichtige Quelle in einem speziellen Themengebiet ist.
Wenn Sie das Seeding weniger dem Zufall überlassen möchten, sollten Sie die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten SEO-Agentur in Erwägung ziehen. Achten Sie jedoch darauf, dass nicht einfach nur Links gekauft werden, sondern dass alle Maßnahmen auf einer langfristigen Strategie beruhen. Ein Link auf einer Seite ohne Traffic bringt keine Nutzer auf Ihre Website und ist damit wertlos.
5. Erfolgskontrolle
SEO ist ein Prozess von Trial and Error und lässt sich anhand von Daten und Tests messen. Messen Sie daher wöchentlich oder monatlich Ihre Fortschritte und bleiben Sie langfristig am Ball. Wer die Erfolgskontrolle selbst nicht umsetzen kann, sollte einen SEO-Freelancer oder eine Agentur hinzuziehen.
Viele Geschäftsführer oder Marketingleiter erwarten zu schnell Erfolge, doch dies ist in der Suchmaschinenoptimierung in der Regel nicht realistisch, da Suchmaschinen nicht sofort auf jede Änderung reagieren und sich auch das Suchverhalten der Nutzer ständig verändert. Häufig vergehen Wochen oder sogar Monate, bis sich die Bemühungen um eine bessere Platzierung für relevante Suchbegriffe langsam auszahlen. Zunächst steigt die Sichtbarkeit, was sich dann nach einer gewissen Zeit auch bei Traffic und Konversionen bemerkbar macht.
Die Erfolge in der Suchmaschinenoptimierung sind jedoch sehr nachhaltig, sofern Sie konsequent weiter daran arbeiten und Ihre Website im Detail optimieren. Ein einziger Artikel kann über Monate und Jahre signifikante Reichweite auf Ihre Website holen.
Für wenige Seiten und Keywords können Sie einfach selbst googeln, wo Ihr Artikel in den Suchergebnissen platziert ist. Es gibt jedoch auch zahlreiche Tools, mit denen Sie den Erfolg Ihrer Website im größeren Stil messen, elementare Fehler identifizieren und die Platzierungen für verschiedene Suchbegriffe darstellen können:
- Google Search Console oder Bing Webmastertools (Pflicht!)
- Google Analytics oder Matomo (Pflicht!)
- SEO-Tools: Sistrix, Xing, Searchmetrics, Seobility, Screaming Frog, SEMRush oder Pagerangers
Mit diesen Tools können Sie die Performance Ihrer Website überwachen und die Rankings im Blick behalten.
Wie lang braucht SEO, um zu wirken?
Eine Website sollte auch eine gewissen Umfang haben, One-Page können in der Regel nicht gegen Wettbewerber mit 1000 URLs gewinnen. Decken Sie also Ihr Themenfeld umfassend ab und planen Sie zum Start mindestens 50 inhaltlich relevante Seiten ein, damit Ihre Website als Autorität in Ihrer Branche erkennbar wird. Bevor das geschehen ist, wird es schwer, Reichweite über Google zu bekommen.
Um eine neue Domain aufzubauen, sollten Sie also mindestens 1–2 Jahre Zeit und das entsprechende Budget für Content und SEO einplanen.
Änderungen machen sich bei kleinen Websites häufig erst nach Wochen oder Monaten bemerkbar. Ein SEO-Berater oder eine Agentur sollte allerdings nach spätestens sechs Monaten Erfolge aufzeigen können. Wenn sich nach einem Jahr keine signifikanten Verbesserungen bei Sichtbarkeit und Reichweite bemerkbar machen, ziehen Sie die Notbremse. Leider gibt es in der Branche einige Scharlatane, die nur Zeit abrechnen, aber nichts liefern. Der Erfolg von SEO ist jederzeit in Daten nachweisbar, allerdings können Sie nie alle Faktoren kontrollieren. Google Updates oder KI-Antworten können sich drastisch auf die Reichweite von Webseiten auswirken. Diese Dinge müssen stoisch hingenommen werden, wie das Wetter. Konzentieren Sie sich also auf die Dinge, die Sie selbst in der Hand haben: Technik, Content und Seeding.
SEO Kosten: Budget richtig planen
SEO wirkt langfristig und ist eine Investition in die Zukunft. Ein Top-Ranking bleibt oftmals lange vorne bei Google und generiert so über längere Zeit eine signifikante Reichweite, die man über Ads teuer einkaufen müsste. Die Preise für SEO sind im Vergleich zu Werbung und durch die nachhaltige Wertsteigerung der eigenen Website überschaubar. Das Onlien Marketing Budget kann z.B. zum Start 50:50 zwischen SEA (Google Ads) und SEO aufgeteilt werden. Anschließend kontrollieren Sie in einem Jahr, welcher Kanal mehr Reichweite und Umsatz bringt und justieren das Budget neu.
SEO ist niemals nur ein Projekt, sondern eine langfristige Strategie, die kontinuierlich umgesetzt werden muss. Der größte Fehler, den Organisationen machen können, ist SEO nach den ersten Erfolgen „abzuhaken“ und die Bemühungen einzustellen. Stattdessen sollte man langfristig an den Zielen arbeiten, denn SEO hört nie auf – ähnlich wie Social Media.
Welchen Aufwand SEO darstellt, zeigt diese grobe Übersicht (abhängig von der Größe der Website und dem Budget):
Monatlich oder quartalsweise:
- SEO Audit (Technik/Struktur/Inhalt/Backlinks) – 8–16 Stunden
- Analytics Check – 4 Stunden
Wöchentlich oder monatlich:
- Ranking Report – 2 Stunden
- Google Search Console – 4 Stunden
- Regelmäßige Updates (Technik & Inhalt) – 8–16 Stunden
- Keywordrecherche – 4 Stunden
- Wettbewerbsanalyse – 2 Stunden
- Themenplanung – 2 Stunden
- SEO Lektorat – 4 Stunden
- Seeding – 2 Stunden
Monatlicher Aufwand für SEO (je nach Update-Frequenz): mindestens 32 Stunden (4 Tage/Monat)
Tagessatz SEO Beratung: 750 – 2000 Euro
Mittlere und größere Websites sollten also mindestens vier Tage SEO pro Monat einplanen. Bei kleineren Websites mit gutem Content-Team oder Redaktion können auch schon zwei Tage pro Monat viel bringen (wenn der Content Inhouse erstellt und gepflegt wird).
Natürlich können Sie einige der SEO-Aufgaben selbst übernehmen und somit Kosten für externe SEO-Beratung sparen. Weniger SEO lohnt sich jedoch nicht, da zwangsläufig einige Aufgaben auf der Strecke bleiben und mit „ein bisschen“ SEO kommt man heute nicht mehr weit. Der Wettbewerb zu jedem erdenklichen Thema ist extrem groß.
Häufige Fragen zur Suchmaschinenoptimierung (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen klassischer Suche und KI-Suche?
Suchmaschinen wie Google und Bing liefern Ergebnislisten, während KI-gestützte Assistenten wie ChatGPT oder Google Gemini Fragen direkt beantworten. Unternehmen sollten ihre Inhalte so aufbereiten, dass sie sowohl in klassischen Suchergebnissen als auch in KI-Antworten als vertrauenswürdige Quelle erscheinen.
Welche Rolle spielen Core Web Vitals?
Core Web Vitals (LCP, INP, CLS) messen die Ladezeit, Interaktivität und Stabilität einer Seite. Sie sind zentrale Rankingfaktoren bei Google. Eine schnelle, stabile und mobil optimierte Website ist Voraussetzung für gute Platzierungen.
Brauche ich Local SEO?
Nur wenn Ihr Unternehmen lokal tätig ist, also ein öffentlich zugängliches Geschäft oder Ladenlokal. Mit einem optimierten Google Business Profil, Kundenbewertungen und lokalen Keywords steigern Sie die Sichtbarkeit in Google Maps und lokalen Suchanfragen.
Sind KI-generierte Inhalte schlecht für SEO?
Nicht zwangsläufig. Entscheidend ist, dass Inhalte hilfreich, korrekt und einzigartig sind. KI-Content kann sinnvoll sein, wenn er durch Fachwissen überprüft, ergänzt und personalisiert wird. Es lohnt sich nicht, einfach nur massenhaft Content zu veröffentlichen, das ist und bleibt Spam und wird von Google früher oder später ausgefiltert. Denken Sie daran: Es gibt nur 10 URLs, die Klicks von Google bekommen. Der inhaltliche Anspruch ist heute sehr hoch!
Wie wichtig sind strukturierte Daten (Schema.org)?
Sehr wichtig. Sie helfen Suchmaschinen, Inhalte besser zu verstehen und erhöhen die Chancen auf Rich Snippets (z. B. FAQ-Boxen, Bewertungen, Events) in den Suchergebnissen.
Zählen nur Texte für SEO oder auch andere Inhalte?
Neben Texten spielen Videos, Bilder, Podcasts und Infografiken eine immer größere Rolle. YouTube ist nach Google die zweitgrößte Suchmaschine. Multimediale Inhalte verbessern die Reichweite und können zusätzliche Besucherquellen erschließen.
Wie beeinflusst Voice Search mein SEO?
Immer mehr Suchanfragen werden per Sprache gestellt. Nutzer formulieren dabei längere Fragen. Daher ist es sinnvoll, Inhalte in Form von Fragen & Antworten (FAQ, Ratgeber) zu strukturieren, um auch für Sprachsuche oder in KI-Chatbots sichtbar zu werden.
Was bedeutet International SEO?
Für mehrsprachige oder international ausgerichtete Websites ist die richtige Verwendung von hreflang-Tags entscheidend, damit Nutzer in jedem Land die passende Sprachversion erhalten. Ohne diese Anpassung kann wertvoller Traffic verloren gehen.
Wie lange dauert es, bis SEO-Ergebnisse sichtbar werden?
Erste Ergebnisse können nach einigen Wochen sichtbar werden. Für nachhaltige Sichtbarkeit sollten jedoch 6–12 Monate eingeplant werden. Bei neuen Domains kann es auch länger dauern, bis Google der Website vertraut.
Udo Raaf (Geschäftsführer)
Udo Raaf ist Publisher und SEO-Berater mit über 15 Jahren Erfahrung in der strategischen Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen, Agenturen und gemeinnützige Organisationen.
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