SEO Agenturen: Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

Die Qualität der Arbeit von SEO-Agenturen ist für Unternehmen nur schwer zu bewerten. Ob eine SEO-Agentur gute Arbeit in der Suchmaschinenoptimierung oder nur leere Versprechungen liefert, weiß man eigentlich erst dann, wenn man selbst SEO-Experte ist. Auf die falsche Agentur zu setzen kann sehr teuer sein. Folgende 10 Tipps können dennoch dabei helfen, die richtige Wahl zu treffen.

Tendenz: steigend. Diese Kurve sehen SEOs am liebsten. (Quelle: sistrix.de)

Für viele Unternehmen ist SEO ein Buch mit sieben Siegeln, weil sie sich um ihre Produkte und Dienstleistungen kümmern müssen. Also heuern sie eine SEO-Agentur an, um ihre Website auf Vordermann bringen und über Google und andere Suchmaschinen neue Kunden zu gewinnen.

Doch woran erkennt man eigentlich, ob eine Agentur wirklich gut ist oder ihnen nur heiße Luft – oder noch viel schlimmer – gefährliches Halbwissen verkauft? Für schlechte Agenturen gibt es klare Hinweise.

SEO Seminar Berlin

Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen. Verständlich & praxisnah.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ „Tolle Übersicht, alle wichtigen Punkte erwähnt und gute Erklärungen, wie SEO heute umgesetzt werden sollte.

Termine & Preise

Was gute SEO Agenturen niemals machen:

1 – SEO á la carte

Bei der Suchmaschinenoptimierung muss man zwingend alle Faktoren im Blick haben, die fürs Ranking entscheidend sind. Es nützt nichts, nur auf Keywords zu optimieren, wenn niemand mit diesen Keywords ihr Produkt sucht. Umgekehrt nutzt auch nichts, Linkbuilding zu betreiben, wenn die eigene Seite keine lesenswerte Inhalte hat. Wer nur einzelne Dienstleistungen einkauft und damit sparen möchte, statt eine Rundum-Betreuung, kann es also auch gleich sein lassen.

Eine gute SEO-Beratung muss immer ganzheitlich erfolgen und alle Aspekte berücksichtigen, ansonsten wird sie nicht zum gewünschten bzw. möglichen Erfolg führen und man verbrennt nur Geld. Ein guter SEO wird Ihnen auch zeigen, was Sie selbst tun können, um Ihre Seite zu optimieren. Besuchen Sie also vor einer langfristigen Zusammenarbeit mit einer Agentur ein SEO-Seminar, um zu verstehen, was eine SEO-Agentur tut und was Sie selbst beitragen müssen, um Ihre Website fortlaufend zu optimieren.

2 – Alte Taktiken: Linkspam, Keyword-Spam

SEOs die heute noch behaupten, mit ein paar Tricksereien wie gekauften Links und Keyword-Spam könne man Google heute noch ernsthaft manipulieren, leben in der Internet-Steinzeit. Google ignoriert inzwischen weitgehend alles, was irgendwie künstlich manipuliert sein könnte und interessiert sich nur noch dafür, ob der Content gut strukturiert und für Nutzer relevant ist. Wer überholte Begriffe wie “Meta Keywords” oder “Keyworddichte” heute immer noch im Sprachschatz hat, beweist zudem, dass er nicht mehr auf dem neuesten Stand ist und den Anschluss verloren hat. Solche SEOs können gefährlich für die Zukunft des Unternehmens werden!

3 – Nur Blogbeiträge veröffentlichen

Blogs können hilfreich sein, um aktuelle Themen zu besetzen und nützlichen Content aufzubauen, aber viel wichtiger ist es herauszufinden, mit welchen Inhalten, welchen Suchbegriffen und welchen Themen ein Unternehmen tatsächlich langfristig gefunden werden sollte. Alle weitere strategischen Maßnahmen sollten sich daraus ableiten. SEO lässt sich nur in Qualität bemessen. Ob Sie 1 oder 10 Artikel pro Woche veröffentlichen ist zweitrangig. Tatsächlich können zu viele nicht rankende Inhalte das Profil einer Website stark verwässern. Inhaltlicher Fokus und die Beobachtung des Wettbewerbs ist sehr wichtig, da man nicht für jedes beliebige Keyword top ranken kann, denn der Wettbewerb im Netz ist riesig. Blogs sind nur in den seltensten Fällen das richtige Content-Format. Viel wichtiger als tägliche Artikel sind nützliche informative Themen rund um das Produkt/Thema einer Website.

4 – Künstlich gesenkte Absprungraten

Einige SEOs versprechen niedrige Absprungraten von einer Seite. Das hat aber überhaupt nichts damit zu tun, ob eine Seite gut performt oder nicht. Wenn sie dann noch auf Google Analytics künstlich Nutzerzahlen in die Höhe treiben, dann wird’s abenteuerlich. Vermeiden Sie also jegliche Strategie, die nur auf Manipulationen und nackten Zahlenwerten basiert. Bei SEO geht es heute nicht mehr um Quantität, sondern um Qualität! Und die ist nicht in Zahlen messbar. Bieten Sie bessere Inhalte als der Wettbewerb! Nur dann haben Sie künftig noch Chancen auf eine gute Sichtbarkeit auf Google.

5 – Schlechte Qualität und dünner Content

Wer immer wieder denselben dünnen Content zum selben Thema veröffentlicht hat ein massives Problem, weil man sich selbst Konkurrenz macht und somit jegliche Chance auf ein gutes Ranking zunichte macht. Gute SEO-Agenturen werden immer dazu raten, aussschließlich erstklassigen, relevanten Content zu produzieren, der auch gefunden werden kann. Eine regelmäßige (mindestens monatliche) Analyse der eigenen Rankings sind unerlässlich, um diesen entscheidenden Fehler zu finden und zu korrigieren. Die notwendige Textlänge, um ein Thema zu behandeln lässt sich anhand des Wettbewerbs im Vorfeld recherchieren und das sind so gut wie nie 300 Wort-Texte von Content-Agenturen mit ein paar Allgemeinplätzen. Empfehlung: Lieber tiefer und ausführlicher, als oberflächlich und zu viele Fragen offen zu lassen.

6 – Garantierte Rankings

SEO ist keine exakte Wissenschaft und Google tut alles dafür, dass Seitenbetreiber die Suchergebnisse nicht einfach manipulieren können. Der Algorithmus der Suche wird fortlaufend verändert und verbessert. Eine gute Agentur wird zwar die Grundlagen dafür schaffen, gefunden zu werden und die Sichtbarkeit nachweislich zu steigern. Bestimmte Rankings kann aber niemand garantieren, da auch die Mitbewerber SEO betreiben.
Wer mit markigen Sprüchen wie “garantiert auf die Position 1” wirbt, will diese Komplexität verschleiern, denn mit “irgendwas” rankt jeder auf Position 1. Das ist keine Kunst! Die Kunst ist, mit den richtigen Suchbegriffen auffindbar zu werden über die am Ende auch Umsatz generiert wird. Nur dann ist SEO auch erfolgreich.

7 – Billiges SEO

Manche SEOs verschicken einfach nur automatisierte Reportings, ohne sich eine Seite anzusehen. Und übersehen dabei die einfachsten Probleme, die SEO-Tools gar nicht erkennen können. SEO kostet Zeit und man muss sich eine Website aus ganz verschiedenen Perspektiven anschauen: Inhalt, Usability, Technik müssen ineinander greifen wie ein Uhrwerk. Diese Leistung gibt es nicht gegen Hundert Euro einmalig, wie in Spam-Mails oftmals suggeriert wird. Mit anderen Worten: billiges, einmaliges SEO funktioniert nicht und ist deshalb am Ende sehr teuer, denn es nimmt Ihnen die riesige Chance auf echtes Wachstum. Was SEO wirklich kostet und warum sich diese Investition garantiert lohnt, haben wir im Artikel weiter unten zusammengetragen.

Was kostet SEO?
Hier einige bewährte Preismodelle für die Suchmaschinenoptimierung. 

8 – Einrichtungsgebühren

Es gibt bei SEO nichts “einzurichten”. Deshalb sind Gebühren ohne konkrete Leistung nicht angemessen! Sinnvoll sind dagegen eine persönliche Erstberatung (dafür biete ich eine SEO Sprechstunde) oder ein SEO Seminar, um zu sehen, wie ein SEO arbeitet und ob man versteht, was er da tut und ob die Zusammenarbeit funktioniert. Ein SEO kann viel bewirken, positiv wie auch negativ. Eine längerfristige Zusammenarbeit sollte nur auf Basis von absolutem Vertrauen in die Fähigkeiten des Partners erfolgen und nicht wegen irgendwelcher Abos oder Rabatte. Buchen Sie also erstmal ein Testpaket, bevor Sie sich langfristig binden. Dann lohnt es sich aber längerfristig mit einer Agentur zusammenzuarbeiten, denn auch die Agentur muss erst einmal Erfahrungswerte sammeln und einen Workflow erarbeiten, um bestmögliche Arbeit zu liefern. 

9 – Kein Zugang zu Google Analytics oder Search Console

Viele klassische Probleme kann man als SEO schon sehr schnell im Quellcode einer Webseite oder mit speziellen Tools erkennen. Aber wenn ein SEO langfristig mit einer Website arbeiten soll und keinen Zugang zu Google Analytics und Google Search Console angefordert hat, sollte man besser die Reißleine ziehen. Denn um eine Seite optimieren zu können, muss man auch genau wissen, wie sie tatsächlich genutzt wird und wie sich die Reichweiten entwickeln. Alles andere wäre nur geraten und nicht seriös.

10 – Kein regelmäßiges Reporting

SEO ist ein schnelllebiges Geschäft und alles ist ständig in Bewegung. Deshalb sollte man die Performance seines Webangebots mindestens monatlich checken und die Entwicklung beobachten. Nur so kann man nachvollziehen ob man auf dem richtigen Weg ist oder auf dem falschen und wo man neue Stellschrauben finden kann. Das Reporting sollte für den Kunden nachvollziehbar aufbereitet werden und alle KPI beinhalten. Fordern Sie ein Beispiel-Reporting an. 

Wie lange dauert SEO eigentlich?

Google-Mitarbeiter John Mueller ließ kürzlich durchblicken, dass sich Änderungen bei Google nach einem Relaunch oft erst nach einem halben Jahr bemerkbar machen. Diese Zeit sollte man sich auch nehmen bzw. der Agentur lassen.

Woran erkennt man eine gute SEO-Agentur?

Wer könnte besser wissen, was einen guten SEO ausmacht als Google? Auf den Hilfeseiten der Search Console empfiehlt Google, dass sich ein SEO zunächst einmal mit dem Thema einer Website identifizieren können und auskennen sollte. Nur mit Spaß, Motivation und einem gewissen thematischen Verständnis kann SEO gelingen.

Darüber hinaus sollte eine SEO Agentur folgende Fragen stellen:

  • Wodurch ist Ihr Unternehmen oder Ihre Dienstleistung für die Kunden so besonders und wertvoll?
  • Wer sind Ihre Kunden?
  • Wie entsteht der Umsatz Ihres Unternehmens und inwiefern können Suchergebnisse dazu beitragen?
  • Welche anderen Werbekanäle verwenden Sie?
  • Wer sind Ihre Mitbewerber?

Mit diesen Fragen verschafft sich die SEO-Agentur einen Überblick über Prioritäten und Besonderheiten des Unternehmens und stellt sicher, dass er in die richtige Richtung arbeitet und nicht nur nach Schema F.

Fragen, die Kunden vorab an SEO-Agenturen stellen sollten sind beispielsweise folgende:

  • Halten Sie sich an die Google-Richtlinien für Webmaster?
  • Bieten Sie Seminare und Workshops an?
  • Welche Ergebnisse erwarten Sie in welchem Zeitraum? Wie messen Sie Ihren Erfolg?
  • Bei mehrsprachigen Angeboten: Welche Erfahrung haben Sie mit der Entwicklung internationaler Websites?
  • Bei Shops: Welche Erfahrungen haben sie bei der Entwicklung von Online Shops?
  • Wie lange sind Sie bereits im Geschäft?
  • Wer betreut mich? Ist es der Praktikant oder der Geschäftsführer?

Viele große Agenturen verkaufen hauptsächlich Stunden, die sie dann von billigen jungen Arbeitskräften füllen lassen. Nicht immer ist mal also bei einer großen renommierten Agentur besser aufgehoben als bei einer kleinen Agentur oder einer Beratung, bei der man “Chefarzt-Behandlung” bekommt.

Erst wenn diese Fragen geklärt und vertrauensbildend beantwortet sind, sollten Sie einen Vertrag mit einer SEO-Agentur abschließen, nicht auf Basis des Honorars oder der Versprechungen.

Grundsätzlich kann man SEO zunächst daran messen, ob es ein nachhaltiges Wachstum in der Sichtbarkeit bei Google gibt. Wächst die Reichweite auf den wichtigsten, umsatzrelevanten Seiten generell (das lässt sich in Google Analytics exakt messen), macht der SEO einen guten Job. Normalerweise sollte sich ein SEO über steigende Umsätze von selbst refinanzieren lassen.

Warum machen so viele Unternehmen schlechte Erfahrungen mit SEO-Agenturen?

Das liegt meistens schlicht an der falschen Erwartungshaltung von Unternehmen, die denken mit ein bisschen Trickserei könnte man bei Google punkten. Doch diese Zeiten sind endgültig vorbei! Technische Optimierung ist nur die Grundlage, eine inhaltliche Optimierung ist die Kür, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

SEO muss auch inhouse umgesetzt werden

Andererseits flüchten sich Kunden gerne in Ausreden und setzen selbst zwingend notwendige Maßnahmen nicht um, “weil es nicht geht” – selbst wenn diese höchste Priorität haben müssten. Dann muss man sich selbst fragen, wofür man überhaupt eine SEO-Agentur bezahlt. SEO braucht zwingend volle Rückendeckung der Geschäftsführung. Mit “ein bisschen SEO” nebenbei kommt man beim großen Online-Wettbewerb heute nicht mehr weit.

Vieles lässt sich auch Inhouse von Mitarbeitern umsetzen, wenn man sich das notwendige Know-How ins Haus holt und die SEO-Agentur als Berater und Coach fürs Team nutzt. Alle Mitarbeiter, die Websites betreuen, müssen fortlaufend geschult werden und ihr Handwerk verstehen.

Wer SEO nicht beherrscht und keine SEO-Tools nutzt, kann eine Website nicht zum Erfolg führen!

Wenn Sie etwas nicht verstehen, lassen Sie es sich erklären oder holen Sie sich einfach eine zweite Meinung ein. SEO ist keine Raketenwissenschaft und jeder Schritt ist durch Daten belegbar.

SEO ist eine Investition in die eigene Zukunft! Und je früher man damit startet, desto besser sind die Aussichten auf Erfolg!

Wie gut ist Ihre Website platziert?
Gibt es Probleme oder sogar haarsträubende Fehler, die sich einfach beheben lassen?
Arbeitet Ihre SEO-Agentur sauber und auf Grundlage fundierter Daten?

Buchen Sie einen Termin für eine kostenlose Erstberatung oder besuchen Sie mein SEO Seminar in Berlin